Aktualisiert:
 10.01.2012

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Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland
Rudolf Steiner - Zweig in Mannheim          

Fantastisches und Philosophisches

Präsentiert von Oxana und Helmut Schmiedel im Rudolf Steiner-Haus Mannheim


Warum sind Menschen von Fantasien so fasziniert und wo verläuft wohl die Grenze zwischen Fantasie und Realität?

Wie das Leben, wirft auch die Musik Fragen auf, deren Beantwortung mit Worten schwerlich zu erreichen ist, man muss hineinhören - sich mitnehmen und berühren lassen.

„Urteile nicht nach dem “Erstmalhören”, über eine Komposition; was Dir im ersten Augenblick gefällt, ist nicht immer das Beste“ sagte Robert Schumann zu seiner Frau Clara über seine „Kreisleriana“.

Die „Kreisleriana“ op. 16 , komponiert von
Robert Schumann im Jahr 1838, nach der fantastischen Geschichte des romantischen Dichters E.T.A. Hoffmann über:
„Die Lebensansichten des Kater Murr, nebst fragmentarischer Biographie des Kapellmeisters Johannes Kreisler…“ in der sich der Kapellmeister Kreisler mehrfach in verschiedene Personen verwandelt, ehe er, Dämon der romantischen Muse, sich als Schutzgeist der Liebe ausweist.

Überaus spannend und aufregend sind diese 8 Fantasien für Klavier, mit denen Robert Schumann dem Fantastischen im Werk von E.T.A. Hoffmann und den Fantasien seiner eigenen Seele nachspürt.

Ein Klavierwerk wie geschaffen für die russische Pianistin Oxana Schmiedel, die bei ihrer Interpretation alle romantischen Empfindungen, derer sie fähig ist, auf dem Flügel zum Ausdruck bringen kann.
 
Auf der Höhe seiner überragenden Meisterschaft, schaffte
Ludwig v. Beethoven im Alter von 45 Jahren noch einmal den Absprung zu einer ganz neuen Schaffensweise, weg von der Gemeinschaft der Menschen hin zur „Klausur des Geistes“ mit einmaliger Einfachheit, Formschönheit und Ästhetik, ein genialer musikalisch-philosophischer Schaffensakt.

Kein anderer Komponist vermochte es, sich von einem winzigen Motiv her, zu einer derart ausgeprägten, alles umfassenden Aussage zu steigern, so wie Beethoven dies u.a in der As-Dur Sonate op. 110 verwirklicht hat.

Die 1822 gleichzeitig in Berlin und Paris veröffentlichte Sonate ist durch eine elegisch schwärmerische Stimmung gekennzeichnet, die sich im Adagio zu tiefer Trauer verdüstert, die am Ende durch einen großartigen begeisterten Gefühlsaufschwung überwunden wird. Klaviermusik, die nicht mehr von dieser Welt zu sein scheint.

Ergänzt werden diese Werke durch die 4. Ballade in f-moll, op.52, von
Frederic Chopin, bei der die verschiedenen Emotionen durch Temperament und Charme zu einer glücklichen Synthese vereint werden.

„Fantastisches und Philosophisches“ präsentiert von der russischen Pianistin Oxana Schmiedel am Sonntag, den 25. März, um 17 Uhr, im Rudolf Steiner-Haus in 68169 Mannheim Zielstraße 26a“.

Die spannende, das fantastische bzw. philosophische Wesen der jeweiligen Kompositionen charakterisierende Einführung, gibt Helmut Schmiedel.









 

 

 

 

 

 


 

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